
AC/DC machten im Rahmen ihrer Power Up Tour 2025 Station auf dem neu gestalteten Peter-Groß-Bau Areal Gelände der Messe Karlsruhe. Die Tour begleitete das gleichnamige Album, das nach mehreren Jahren Pause veröffentlicht wurde. Neben regulären Messe- und Kongressveranstaltungen war es die erste Großveranstaltung dieser Art auf dem Messegelände Karlsruhe mit über 75.000 Besucher:innen.

Aus dem Anwohnerkreis rund um das Messegelände und das Peter-Groß-Bau Areal gab es im Vorfeld der Veranstaltung viele Bedenken, ob eine Veranstaltung in dieser Größenordnung verkehrstechnisch umsetzbar ist und die Anwohner:innen ausreichend geschützt werden können.
Die Herausforderung der Veranstaltung bestand darin, eine gezielte Steuerung und Koordination der Besucher:innen am Veranstaltungstag zu ermöglichen und den Verkehr möglichst zu entzerren, mit dem Ziel, die Anreise so einfach wie möglich zu gestalten und den ÖPNV als umweltfreundliche Alternative zum eigenen PKW zu stärken.
In diesem Kontext wurde unsere smart mobility map (kurz: smap) von den eigens für die Veranstaltung engagierten Verkehrsplanern als Koordinationstool für den Anreiseverkehr eingesetzt. Die smap diente sowohl als dynamischer Lageplan für die Organisation auf dem Veranstaltungsgelände, als auch als Informations- und Vermittlungsplattform für die diversen Anreiseoptionen.

Begleitet wurde die smap von einer umfangreichen Informationskampagne seitens des Veranstalters zur Anreisesituation für das Event und dem Hinweis, wenn möglich auf nachhaltige Verkehrsmittel auszuweichen.
Über verschiedene Kommunikationswege wie E-Mails durch die Ticketplattform eventim, regionale und überregionale Newsportale, auf Social-Media und auch über die Pressekonferenz zum Konzert wurden Informationen zu den Anreisemodalitäten und ein Link zur smap geteilt.
Außerdem wurde im Vorfeld der Veranstaltung eine Umfrage unter den Besucher:innen zu ihrem Anreiseverhalten durchgeführt, die eine bessere Verkehrsplanung ermöglichte.
Diese Maßnahmen führten insgesamt zu einer starken Verbreitung der smap bei den Besucher:innen und ermöglichten eine hohe Akzeptanz für die Wichtigkeit der gezielten Anreisesteuerung. Sowohl der Veranstalter als auch die Stadt Karlsruhe und die Gemeinde Rheinstetten berichteten von einem reibungslosen Ablauf der Anreise am Veranstaltungstag und waren sehr zufrieden mit der Organisation, da es kaum Verkehrschaos gab.
In einer ausführlichen Case-Study haben wir alle wichtigen Punkte zur Verwendung der smap bei der Veranstaltung weiter ausgeführt und mit quantitativen Ergebnissen untermauert. Die Case-Study kann so für zukünftige Events dieser Größenordnung als Best-Practice dienen.
Hier geht’s zum Download der Case-Study.
Für Städte, Verkehrsverbünde, Veranstaltungen, Hotels, den Tourismus und vieles mehr haben wir schon smaps gebaut. Hier findest Du unsere Referenzen.
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