SDIKA-Projekt

Auf einen Blick

  • SDIKA - Sichere Digitale Identitäten Karlsruhe, Schaufensterprojekt gefördert vom BMWK
  • Entwicklung und Erprobung innovativer, interoperabler Lösungen für digitale Identitäten
  • Schaufenster Mobilität: Anbindung der Mobilitätsplattform regiomove an den SDIKA Adapter
  • Projektlaufzeit: 11/2021 - 11/2024
Auf einen Blick

SDIKA - Sichere Digitale Identitäten Karlsruhe

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Verbundforschungsprojekt „Sichere Digitale Identitäten Karlsruhe“ (SDIKA) verfolgte das Ziel, die digitale Transformation im Bereich sicherer digitaler Identitäten in Staat und Wirtschaft maßgeblich zu beschleunigen. Es strebte an, wesentliche Beiträge zur Entwicklung eines dezentralen, offenen Identitätsökosystems für Personen und Organisationen zu leisten.

Hierdurch sollen Bürger:innen und Organisationen Ihre Identitäten digital, standortunabhängig und anwendungsfallübergreifend für Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung und der freien Wirtschaft anwenden können. Der Nutzen soll im Schaufenster Karlsruhe durch alltägliche Anwendungsfälle aus den Bereichen E-Government, Mobilität, Digitale Stadtgesellschaft, Gesundheit, Digitales Planen und Bauen veranschaulicht werden.

Besondere Schwerpunkte lagen auf Benutzerakzeptanz, Usability und der Sicherstellung von hohen Sicherheitsstandards.

dakimo

Ergebnisse des Schaufensterprojekts

Das Gesamtprojekt SDIKA adressierte innerhalb seiner verschiedenen Arbeitspakete zahlreiche Fragestellungen rund um das Thema sichere digitale Identitäten. Zentrale Aufgabe des Projekts war die Entwicklung eines SDI-X-Adapters, der als Schnittstelle zu den verschiedenen digitalen Identitätslösungen dient, dabei die Interoperabilität sicherstellen und die Datensouveränität der Nutzer:innen gewährleisten soll. Parallel fanden in einer großangelegten UX-Studie umfassende Untersuchungen zur Benutzerfreundlichkeit und -akzeptanz digitaler Identitäten statt.

Innerhalb der einzelnen Arbeitspakete wurde die Anbindung digitaler Identitäten über den SDI-X-Adapter an verschiedene technische Systeme erprobt, und aufbauende Use-Cases aus unterschiedlichen Bereichen wie Mobilität oder digitale Stadtverwaltung entwickelt, die eine Erprobung unter Realbedingungen ermöglichten. Übergeordnet wurden verschiedene Geschäfts- und Wertschöpfungsmodelle entwickelt, die eine kommerzielle Verwertung sicherer digitaler Identitätslösungen ermöglichen sollen und sie einer breiten Masse zugänglich machen sollen.

Use-Cases im Schaufenster Mobilität

raumobil hat im Rahmen von SDIKA einen wichtigen Beitrag für den Mobilitätssektor geleistet, indem es praxisnahe Anwendungsfälle im Mobilitätsbereich entwickelt und erprobt hat.

So hat raumobil bespielsweise die Fragestellungen adressiert, wie Registrierungs- und Freischaltungsprozesse in der Mobilitätsanwendung regiomove oder alternativen Systemen mittels sicherer digitaler Identitäten massiv vereinfacht werden können. Die einzelnen Use-Cases wurden prototypisch umgesetzt und in eine Testinstanz der regiomove-Mobilitätsplattform überführt und diese an den SDI-X-Adapter angebunden.

Durch diese Arbeit wurde die praktische Anwendbarkeit digitaler Identitätslösungen in Mobilitätslösungen sichtbar gemacht und getestet.

Sdika

Sichere Digitale Identitäten als Zukunftslösung

SDIKA zeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit und technologische Innovation dazu beitragen können, digitale Identitäten sicherer und benutzerfreundlicher zu gestalten. Mit dem Projekt sind wichtige Grundlagen für die Zukunft digitaler Identitätslösungen geschaffen worden, die sowohl für den Mobilitätssektor als auch darüber hinaus von Relevanz sind.

Konsortium

Stadt Karlsruhe Amt für Informationstechnik und Digitalisierung, FZI Forschungszentrum Informatik, cantamen GmbH, CAS Software AG, DPS Innovations GmbH, INIT GmbH, raumobil GmbH, Signicat GmbH, brain-SCC GmbH, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Leibniz-Universität Hannover Institut für Rechtsinformatik, Urban Software Institute GmbH, YellowMap AG, ZKRD Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland

Assoziierte Partner

City Initiative Karlsruhe, Stadtmobil CarSharing GmbH & Co. KG, Karlsruher Verkehrsverbund GmbH KVV, DIN